Landhausdielen:
Ein lebendiger Bodenbelag für jeden Raum

Kaum ein anderer Bodenbelag vereint diese Eigenschaften so sehr wie Landhausdielen:

  • Elegant
  • Robust
  • Natürlich
  • Modern

Warme Farben, eine schöne Maserung und ein besonders wertiger Gesamteindruck machen die Holzdielen zu einer idealen Wahl für alle, die für Ihr Zuhause auf höchste Qualität setzen wollen. Ob im Wohnzimmer, im Schlafzimmer oder auch im Bad: Holzdielen beleben jeden Raum und sorgen für eine gesunde, wohnlich und dabei stilvolle Atmosphäre.

Wenn Sie sich für Landhausdielen entscheiden, dann sichern Sie sich damit ein lebendiger Bodenbelag für jeden Raum, der Sie über viele Jahre hinweg begleiten wird und bei richtiger Pflege sogar über Jahrzehnte hinweg seinen besonderen Glanz erhält. Aber was genau macht Holzdielen so beliebt und welche Möglichkeiten bieten sie bei der individuellen Ausstattung Ihres Heims?

Diese und viele andere Fragen wollen wir in unserem ausführlichen Ratgeber rund um das Thema Landhausdielen beantworten.

Was sind Landhausdielen?

Als Landhausdielen bezeichnet man breite und lange Holzdielen, die aus mehreren Holzschichten aufgebaut sind

Sie sind zwischen vier und sechs Metern lang und zwischen 30 und 50cm breit. Längere Dielen bezeichnet man als Schlossdielen. Landhausdielen bestehen aus einer mindestens 2,5 mm starken Nutzschicht, die als Oberfläche zu sehen ist, und zwei bis drei weiteren Holzschichten darunter. Sie sehen aus wie Massivholzdielen, haben allerdings durch den mehrschichtigen Aufbau viele Vorteile.

Landhausdielen können aus ganz verschiedenen Holzarten gefertigt werden. Besonders beliebt sind Dielen aus Eiche, aber auch exotische Hölzer werden gern genutzt. Ähnlich wie beim Massivholzparkett wird auch die Oberfläche von Landhausdielen bearbeitet. Sie kann geölt, versiegelt oder gewachst werden.

Parket Meetingroom Meetingroom mit Parket

Warum sind Landhausdielen mehrschichtig aufgebaut?

Landhausdielen sollen alle Vorteile eines hochwertigen Massivholzbodens bieten, dabei aber leicht zu verlegen und vor allem formstabiler sein. Genau das wird durch den mehrschichtigen Aufbau der Holzdielen erreicht.

Mehr Formstabilität:
Massivholzdielen können sich bei Temperaturschwankungen leicht verziehen, sodass es zu unschönen Fugen kommt. Indem unter der oberen Nutzschicht weitere Holzschichten angebracht werden, wird diese starke Verformung bei der Landhausdiele verhindert. Die einzelnen Schichten sind so verklebt, dass die Maserung des Holzes in unterschiedliche Richtungen verläuft (z.B. bei Dreischichtdielen längs, quer, längs).

Sie verhalten sich bei Temperaturschwankungen also unterschiedlich, sodass die Diele Ihre Form behält und sich nicht einfach in eine Richtung verziehen kann.

Leichter zu verlegen:
Massivholzdielen sind in der Regel sehr dick. Landhausdielen können hingegen dünner sein und lassen sich mit Hilfe eines Click Systems verlegen. Auch dieser Holzboden wird in der Regel verleimt, kann allerdings anders als Massivholzboden auch auf einer Fußbodenheizung verlegt werden. Insgesamt bietet eine Landhausdiele beim Verlegen alle Vorzüge von modernem Fertigparkett.

Welche Arten von Landhausdielen gibt es?

Landhausdielen können sich in mehrerer Hinsicht unterscheiden. Im Folgenden haben wir die Hauptunterschiede aufgelistet.

Holzart: Ein grundlegender Unterschied zwischen verschiedenen Arten von Landhausdielen besteht natürlich in der Holzart. Hierbei geht es natürlich um die Nutzschicht an der Oberfläche, denn nur sie ist am Ende sichtbar. Wie oben schon erwähnt kommen klassische Holzsorten wie Eiche, Fichte oder Kirsche besonders gut an, allerdings sind der Vielfalt im Grunde keine Grenzen gesetzt.

Holzoptik: Das verwendete Holz kann entweder astig oder glatt und ohne sichtbare Astansätze sein. Hier entscheidet am Ende der eigene Geschmack.

Anzahl der Schichten: Mehrschichtiges Fertigparkett kann aus zwei oder drei Schichten aufgebaut sein. Drei Schichten bieten dabei natürlich mehr Formstabilität, dafür ist die Aufbauhöhe des Holzbodens jedoch größer.

Dicke der Nutzschicht: Die Nutzschicht von Landhausdielen kann bei entsprechender Dicke mehrmals abgeschliffen werden. Je dicker die Sicht, desto häufiger lässt sich der Boden also theoretisch wieder herrichten. Allerdings kann die Aufbauhöhe des Fertigparketts beeinflussen, der Boden mit einer Fußbodenheizung genutzt werden kann.

Oberflächenbehandlung: Wie oben schon erwähnt kann die Oberfläche von Landhausdielen mit Lack versiegelt oder mit Öl und Wachs behandelt werden. Jedes dieser Verfahren hat verschiedene Vor- und Nachteile, auf die wir später noch einmal genauer eingehen werden.

Oberflächengestaltung: Eine Landhausdiele aus Eiche kann auf verschiedene Arten gestaltet werden. So finden Sie Oberflächen, die gebürstet, geräuchert oder auf andere Weise im Aussehen verändert wurden. So kann sie rustikal und klassisch oder auch modern und besonders elegant wirken.


Warum Landhausdielen? Die Vorteile auf einen Blick

Wie oben schon erwähnt vereinen Landhausdielen die typischen Vorteile eines Holzbodens, haben durch ihren mehrschichtigen Aufbau jedoch noch weitere Vorteile.

Geringe Aufbauhöhe: Die niedrige Aufbauhöhe von Landhausdielen macht sie ideal für den Gebrauch in Räumen, die über eine Fußbodenheizung verfügen. Außerdem müssen Türen in der Regel nicht angepasst werden.

Klimaregulierend: Holz ist ein atmender Baustoff und kann sowohl Feuchtigkeit als auch Wärme aufnehmen und abgeben. So gleicht ein Holzboden das Raumklima auf natürliche Weise aus und sorgt somit auch für das körperliche Wohl seines Besitzers.

Hohe Formstabilität: Die Kombination mehrerer Holzschichten sorgt dafür, dass die einzelnen Holzdielen ihre Form behalten und sich auch bei starken Temperaturschwankungen kaum verziehen. Damit bleibt Ihr Boden frei von unschönen Fugen.

Nachhaltig: Da nur die oberste Nutzschicht aus dem schönen, hochwertigen Holz Ihrer Wahl besteht, können aus einem Baum mehr Dielen hergestellt werden, als dies bei Massivholzboden möglich wäre. So werden die vorhandenen Ressourcen effektiver genutzt.

Einfache Pflege: Wie andere Holzböden können auch Landhausdielen mit nur wenig Aufwand in Stand gehalten werden. Die Pflege gestaltet sich unkompliziert.

Haltbar: Ein Holzboden kann über viele Jahrzehnte hinweg gute Dienste leisten, da er immer wieder aufgearbeitet werden kann. Zwar können Landhausdielen nicht so häufig abgeschliffen werden, wie Massivholzdielen, trotzdem halten sie länger als viele andere Bodenbeläge.

Allerdings haben Landhausdielen nicht nur Vorteile, sondern auch ein paar Nachteile. So ist der Holzboden in vielen Fällen nicht gegen Feuchtigkeit gewappnet und verschüttete Getränke oder andere große Wassermengen müssen schnellstmöglich entfernt werden. Auch kann es beim Verleimen der Fall sein, dass die hierzu genutzten Stoffe nach längerer Zeit austreten und Allergikern zu schaffen machen.

Landhausdielen werden traditionell vor allem im Wohnbereich verlegt, da ältere Varianten Wasser gegenüber empfindlich waren. Heute gibt es jedoch auch Holzdielen, die problemlos in der Küche oder im Bad genutzt werden können. Wichtig hierfür ist, dass der Boden mit Lack versiegelt wird. Ob ein Holzboden auch für Feuchträume geeignet ist, sollten Sie vor dem Verlegen ausdrücklich beim Verkäufer erfragen.


Je nach dem, in welchem Raum der Holzboden verlegt werden soll, kann sich eine andere Art der Oberflächenbehandlung anbieten. Ein lackierter Boden ist generell unempfindlicher, sollten allerdings doch einmal große Beschädigungen auftreten, so ist die Aufarbeitung eher aufwändig. Ein geölter oder gewachster Boden lässt sich hingegen schnell wieder in Schuss bringen und ist so für Räume geeignet, in denen öfter mal kleinere Beschädigungen vorkommen können.

landhausdielen im hausLandhausdielen im Haus

Wie Landhausdielen verlegen?

Landhausdielen werden in der Regel nicht vom Laien, sondern vom Fachmann verlegt. Dies liegt daran, dass die einzelnen Dielen am Boden verklebt werden. Zwar ist auch eine schwimmende Verlegung denkbar, nach einiger Zeit treten hier jedoch unschöne Fugen auf, da sich das Holz immer ein wenig bewegt.

Wenn die Holzdielen verleimt werden, dann muss jeder Handgriff sitzen. Zwar machen moderne Click-Systeme den Vorgang an sich sehr leicht, trotzdem erfordert die Handhabung des Klebers besonderes Fingerspitzengefühl. Viel zu schnell können unschöne Reste an der Nutzschicht zurückbleiben und die Holzdiele so beschädigen.

Die Verlegung durch einen Profi empfiehlt sich auch, da der Untergrund speziell vorbereitet werden muss. Unebenheiten müssen gegebenenfalls ausgeglichen werden und oft ist es nötig, erst einmal einen Untergrund zu schaffen, auf dem der Holzboden sicher verlegt werden kann (Estrich).


Grundlegend müssen bei der Verlegung das Raumklima und die Temperatur beachtet werden. Nur dann, wenn die Raumtemperatur konstant 18-21° beträgt und die Luftfeuchtigkeit zwischen 50 und 60% liegt, kann das Holz erfolgreich verlegt werden. Diese Werte müssen insgesamt vierzehn Tage vor, während und nach der Verlegung herrschen. Die Holzdielen selbst müssen über mindestens 24 Stunden in dem Raum, in dem sie verlegt werden sollen, liegen, um sich an das Klima anzupassen.


Kann man Landhausdielen mit Fußbodenheizung verlegen?

Da Landhausdielen mehrschichtig aufgebaut sind und nicht so hoch ausfallen, wie Massivholzdielen, lassen Sie sich gut mit einer Fußbodenheizung kombinieren. Je dünner die Diele ist, desto schneller kann die Wärme der Heizung auch hindurch gelangen und den Raum aufheizen.

Wenn Sie eine Fußbodenheizung besitzen, dann müssen Sie sich also entscheiden: Wollen Sie eine Diele, die möglichst oft abgeschliffen werden kann, oder wollen Sie, dass es schnell warm wird?

Auch die Verlegung eines Holzbodens auf einer Fußbodenheizung ist natürlich Sache eines Fachmanns.

Kann man Landhausdielen im Badezimmer verlegen?

Es ist kein Wunder, dass viele Menschen Landhausdielen gern im Badezimmer verlegen würden, denn gerade hier ist ein warmes, angenehmes Fußgefühl besonders wichtig.

Holz bietet genau diesen Vorteil, gilt allerdings als eher ungeeignet für Feuchträume wie Bad und Küche. Dies trifft nicht ganz zu, denn tatsächlich müssen nur ein paar grundlegende Regeln befolgt werden, wenn Sie Landhausdielen im Badezimmer nutzen möchten.

Die richtige Holzart: Nicht jedes Holz ist für eine Verlegung im Badezimmer geeignet. Vor allem weiche Holzarten nehmen sehr schnell die Feuchtigkeit im Raum auf und verformen sich so stärker. Achten Sie also darauf, eine sehr harte Holzart zu wählen.

Dreischichtiger Aufbau: Gerade im Badezimmer verändert sich die Temperatur häufig und so sollten die verlegten Dielen besonders formstabil sein. Dies gewährleistet ein dreischichtiger Aufbau besser, als zweischichtige Holzdielen.

Verkleben und nicht schwimmend verlegen: Zur Formstabilität des Holzfußbodens trägt auch die Verklebung des Holzes fest. Verlegen Sie Landhausdielen im Badezimmer schwimmend, so werden sich sehr schnell unschöne Fugen bilden.

Lack-Versiegelung: Wie oben schon erwähnt sollten Holzdielen im Badezimmer immer mit Lack versiegelt werden. So kann nur schwer Feuchtigkeit ins Holz eindringen.

Lüften und Wasserflecken entfernen: Lüften Sie das Badezimmer gründlich, sodass weniger Luftfeuchtigkeit vorhanden ist und entfernen Sie Wasser tropfen und -lachen sofort. So wird Ihr Holzboden im Bad noch haltbarer.

Laminat im Wohnzimmer Laminat im Wohnzimmer

Wie reinige ich Landhausdielen?

Holzböden sind in der Regel sehr einfach zu pflegen und zu reinigen. Das gilt nicht nur für Massivholzböden, sondern auch für Landhausdielen, Schlossdielen und andere Formen des Fertigparketts. Ganz egal ob die Oberfläche geölt, gebürstet oder lackiert ist: Für jede Art der Oberflächenbehandlung gibt es die passende Reinigungsmethode.

Geölte und gewachste Böden
Einfaches Fegen und Staubsaugen sind für naturgeölte und gewachste Holzböden kein Problem. Wenn stärkere Verschmutzungen beseitigt werden sollen, so reicht dazu schon wenig Wasser aus. Am besten wischen Sie die Holzdielen einfach feucht und verwenden dazu einen speziellen Reiniger für Holzböden. Die Ölschicht auf den Dielen wird einmal im Jahr erneuert und es gibt auch Reiniger, die bei jedem Wischen die Oberflächenbehandlung auffrischen. Wenn Sie den Boden neu wachsen möchten, dann wenden Sie sich am besten an einen Profi

Lackierte Holzböden
Versiegelte Holzböden sind noch pflegeleichter, als geölte oder gewachste Dielen. Auch sie lassen sich einfach mit Staubsauger oder Besen reinigen und können feucht gewischt werden. Spezielle Parkett-Reiniger sorgen für einen frischen Glanz.


Wie pflege ich Landhausdielen richtig?

Wie genau Landhausdielen gepflegt werden müssen, hängt ähnlich wie bei der Reinigung von der jeweiligen Oberflächenbehandlung ab. Um Ihren Holzboden grundlegend zu erhalten, sollten Sie wie schon erwähnt Wasser immer sofort entfernen und für die Reinigung keine aggressiven Mittel nutzen, die die Oberfläche beschädigen können. Auch die Raumtemperatur hat einen starken Einfluss auf die Haltbarkeit Ihres Holzbodens. Achten Sie darauf, dass die Luftfeuchtigkeit nicht unter 50% oder über 60% liegt und halten Sie nach Möglichkeit eine Raumtemperatur von 18 bis 20°. So arbeitet das Holz weniger und es kommt nicht zu Fugen oder Schwund.


Geölte und gewachste Holzböden
Wie oben schon erwähnt gibt es besondere Holzbodenreiniger, die speziell für geölte oder gewachste Dielenböden gedacht sind. Diese Reiniger haben häufig eine pflegende Funktion, allerdings ist es auch möglich, den Boden unabhängig von einer Reinigung zu pflegen. Gerade geölte Böden lassen sich sehr gut mit speziellen Pflegemitteln behandeln, sodass der natürliche Glanz wieder hergestellt wird.


Lackierte Holzböden
Lackierte Holzböden werden mit speziellen Polituren behandelt, um den Glanz der Oberfläche zu erhalten. Achten Sie darauf, dass sie den Boden vor der Anwendung sorgfältig von Schmutz befreien, denn sonst verfehlt die Politur Ihre Wirkung. Halten Sie sich genau an die vom Hersteller gemachten Angaben zur Art der Anwendung.

Wie viel Landhausdielen kosten, entscheidet sich anhand der folgenden Faktoren:

  •  Holzart
  •  Stärke der Nutzschicht
  •  Anzahl der Schichten
  •  Qualität des Holzes
  •  Qualität der Verarbeitung

In der Regel liegt der Quadratmeter zwischen 30 und 80 Euro, nach oben ist der Preis jedoch offen. Bedenken Sie, dass Holzdielen zwar mehr kosten mögen, als andere Bodenbeläge, dafür haben Sie allerdings auch einen gesünderen und vor allem haltbareren Boden. Wägen Sie beim Kauf genau ab, welche Faktoren für Sie wichtig sind und wählen Sie davon ausgehend einen Boden, der in Ihrer Preisklasse liegt.


Worauf sollten Sie beim Kauf von Landhausdielen achten?

Wenn Sie Landhausdielen kaufen, dann sollten Sie auf beste Qualität setzen. Dies bekommen Sie nur bei einem Händler, der sich bestens mit Holzböden auskennt und Sie umfassend beraten kann. Schauen Sie sich den Boden unbedingt in den Ausstellungsräumen des Anbieters an und finden Sie so heraus, ob Ihnen das Holz in Farbe und Hapkitk auch wirklich gefällt.

Überzeugen Sie sich vor Ort von der Einwandfreien Verarbeitung der einzelnen Dielen und legen Sie besonderes Augenmerk darauf, dass die einzelnen Schichten fest miteinander verbunden sind. Lassen Sie sich vom Händler erklären, woher das Holz stammt und wie genau es verarbeitet wurde.

Grundlegend gilt: Nehmen Sie sich für Ihre Entscheidung Zeit und vergleichen Sie verschiedene Landhausdielen vor Ort. Ein kompetenter Anbieter wird Sie bei der Wahl Ihres Holzbodens rundum unterstützen und gemeinsam mit Ihnen eine Lösung finden, die genau für Sie und Ihre Ansprüche gemacht ist.